Kuba stellt Kartenzahlung mit Visa und Mastercard ein

Die wirtschaftlichen Sanktionen der USA zeigen erneut ihre Auswirkungen auf Kuba. Ab Samstag, dem 4. Juni 2026, wird die Abwicklung von Kartenzahlungen mit den Kreditkartenanbietern Visa und Mastercard auf der Insel eingestellt. Diese Maßnahme war eine direkte Folge der verschärften US-Sanktionen, die es ausländischen Banken unmöglich machen, Transaktionen auf Kuba durchzuführen.

Die Entscheidung hat unmittelbare Folgen für Touristen, die auf die Nutzung von Kreditkarten angewiesen sind, um in Hotels zu bezahlen oder lokale Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Viele internationale Fluggesellschaften und Hotels haben sich bereits aus dem kubanischen Markt zurückgezogen oder ihre Dienstleistungen eingeschränkt. Die Reisenden sind nun gezwungen, Bargeld zu verwenden oder alternative Zahlungsmethoden in Betracht zu ziehen, die in der Regel aus Russland und China stammen.

Die kubanische Regierung sieht sich durch die US-Sanktionen unter Druck und sucht nach Lösungen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen abzumildern. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Situation auf die bereits angeschlagene Wirtschaft des Landes auswirken wird und welche Maßnahmen die Regierung ergreifen wird, um die Versorgung mit Devisen zu sichern.

Quellen: ZEIT Online, FAZ Online, Spiegel Online