Bundeskanzler Friedrich Merz hat vor seinem Abflug zum NATO-Gipfel in Ankara den milliardenschweren U-Boot-Deal mit Kanada als „starkes Zeichen“ für die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Ländern bezeichnet. Der Auftrag umfasst den Kauf von zwölf U-Booten des Typs 212 CD, die Kanada helfen sollen, seine weitläufigen Küsten besser zu schützen.
Merz betonte, dass dieses Vorhaben die Partnerschaft zwischen Deutschland, Kanada und Norwegen über Jahrzehnte hinweg stärken werde. Sicherheitsexperte Christian Mölling bezeichnete den Deal als eine „kanadische Zeitenwende“, da Kanada damit eine Lücke in der NATO-Abschreckung schließe. Angesichts der geopolitischen Entwicklungen sei es von entscheidender Bedeutung, dass Kanada seine Verteidigungsfähigkeit verbessere.
Der U-Boot-Deal ist Teil eines größeren Bestrebens, die militärische Zusammenarbeit innerhalb der NATO zu intensivieren und die Sicherheit in Nordamerika zu gewährleisten. Vor dem Hintergrund globaler Spannungen wird dieser Schritt als wichtig erachtet, um die Verteidigungsfähigkeit der Alliierten zu stärken.
Quellen: FAZ Online, Welt Online, ZEIT Online