Kuba unterstützt Raúl Castro nach Mordanklage der USA

Die kubanischen Behörden haben sich geschlossen hinter Raúl Castro gestellt, nachdem die USA ihn wegen Mordes im Zusammenhang mit dem Abschuss zweier ziviler Flugzeuge vor 30 Jahren angeklagt haben. Diese Anklage hat nicht nur in Kuba, sondern auch international für Aufsehen gesorgt.

Kuba sieht die Vorwürfe als einen Versuch der US-Regierung, die politische Situation im Land zu destabilisieren. Der Außenminister Kubas hat die Anschuldigungen als „Lügen“ bezeichnet und warf den USA vor, eine aggressive Militärpolitik zu verfolgen. Dies geschieht in einem Kontext, in dem die US-Regierung unter Präsident Donald Trump erneut über mögliche militärische Maßnahmen gegen Kuba nachdenkt.

In der Öffentlichkeit wird die Anklage gegen Castro als politisch motiviert angesehen. Viele Bürger und politische Analysten in Kuba sehen die Vorwürfe als Teil einer längerfristigen Strategie der USA, um Einfluss auf die kubanischen Innenpolitik zu nehmen und die sozialistische Regierung zu schwächen. Die Solidarität mit Castro ist in Kuba stark ausgeprägt, und viele Bürger unterstützen ihn trotz der internationalen Kritik.

Quellen: New York Times, BBC News, France 24