Der kubanische Nationalzoo hat die Geburt von vier Bengal-Tiger-Welpen gefeiert, was in Anbetracht der aktuellen Energiekrise und der anhaltenden Versorgungsengpässe auf der Insel als kleines Wunder gilt. Die Geburt dieser gefährdeten Tierart, unter ihnen ein seltener weißer Tiger, gibt dem Zoo, dessen Team unter dem Druck von Treibstoff- und Medikamentenmangel leidet, neuen Auftrieb.
Ángel Cordero, ein Zookeeper im Zoo, beschreibt die Freude und den Stolz, die die neuen Bewohner mit sich bringen. „Es ist eine Herausforderung, sich um sie zu kümmern, aber wir sind glücklich, dass wir ihnen ein Zuhause bieten können“, sagt Cordero. Die Tiger spielen fröhlich in ihrem Gehege und ziehen die Aufmerksamkeit der wenigen Besucher auf sich.
Die Geburt der Tiger-Welpen erfolgt vor dem Hintergrund eines tiefen wirtschaftlichen Krisenmanagements, das die Lebensqualität auf der Insel stark beeinträchtigt hat. Stromausfälle und der Mangel an grundlegenden Ressourcen haben das tägliche Leben vieler Kubaner erheblich erschwert. In dieser schwierigen Zeit symbolisieren die Tiger-Welpen ein wenig Hoffnung und Freude für die Menschen.
Quellen: The Guardian