In Mexiko-Stadt hat Präsidentin Claudia Sheinbaum ein Treffen mit dem US-amerikanischen Minister für innere Sicherheit, Markwayne Mullin, abgehalten. Ziel des Treffens ist es, die Zusammenarbeit in sicherheitspolitischen Fragen zwischen Mexiko und den USA zu intensivieren. Insbesondere die Themen Drogenhandel, Migrantenschmuggel und der Austausch von Geheimdienstinformationen stehen auf der Agenda.
Sheinbaum äußerte die Hoffnung, dass der Austausch zwischen den beiden Ländern dazu beitragen kann, die Sicherheitslage in der Region zu verbessern. Der Drogenhandel hat in den letzten Jahren in Mexiko an Intensität zugenommen, und die Zahl der durch Drogenkartelle und kriminelle Organisationen verursachten Gewaltfälle ist alarmierend.
Zusätzlich wird erwartet, dass die Diskussion auch die tragischen Todesfälle von Migranten, die auf ihrem Weg in die USA ums Leben kamen, thematisiert. Diese Problematik ist nicht nur ein humanitäres, sondern auch ein sicherheitspolitisches Anliegen, das beide Länder betrifft.
Der Besuch von Mullin erfolgt in einem Kontext, in dem die Zusammenarbeit zwischen Mexiko und den USA zunehmend kritisch für die Bewältigung von grenzüberschreitenden Herausforderungen angesehen wird.