Mexiko fordert US-Staatanwälte zur Untersuchung von ICE-Todesfällen auf

Die mexikanische Regierung hat am Dienstag eine offizielle Anfrage an die Staatsanwälte der USA gerichtet, um eine strafrechtliche Untersuchung der Todesfälle von Einwanderern einzuleiten, die während der Inhaftierung durch die Immigration and Customs Enforcement (ICE) oder während Razzien gestorben sind. Diese Forderung folgt auf den Tod von Lorenzo Salgado, einem Mexikaner, der in ICE-Gewahrsam verstarb.

Seit Beginn der zweiten Amtszeit von Donald Trump sind 14 mexikanische Einwanderer in der Obhut der ICE gestorben, was die Aufmerksamkeit auf die Praktiken der Behörde lenkt. Die mexikanische Regierung betont, dass die zurückgehaltenen Aufzeichnungen für ihre strafrechtlichen Ermittlungen von entscheidender Bedeutung sind.

Die mexikanische Außenministerin hat die Situation als inakzeptabel bezeichnet und fordert eine umgehende Aufklärung der Umstände dieser Todesfälle. Die anhaltenden Berichte über Misshandlungen und die schlechten Bedingungen in den ICE-Einrichtungen werfen Fragen über die Einhaltung der Menschenrechte auf.

Quellen: The Guardian, Al Jazeera English