Mexiko hat offiziell angekündigt, Strafanzeigen in den Vereinigten Staaten einzureichen, um gegen die Tötungen von mexikanischen Migranten durch die Einwanderungsbehörde ICE vorzugehen. In einem aktuellen Vorfall wurde Lorenzo Salgado Araujo, ein mexikanischer Migrant, in Houston von ICE-Agenten erschossen. Die mexikanische Regierung unter der Leitung von Claudia Sheinbaum zeigte sich „außer sich vor Wut“ über diese und andere ähnliche Vorfälle.
Die Anklagen beziehen sich auf mehrere Todesfälle, die während Einsätzen von ICE in den letzten Monaten verzeichnet wurden. Die mexikanische Botschaft in Washington hat bereits ihre Besorgnis über die Vorgehensweise von ICE geäußert und fordert eine umfassende Untersuchung der Vorfälle. Sheinbaum betonte, dass es an der Zeit sei, die Rechte der Migranten zu schützen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Der Vorfall hat in Mexiko für erhebliche öffentliche Empörung gesorgt, da viele Bürger und Organisationen eine härtere Haltung gegenüber der US-Immigrationspolitik fordern. Die mexikanische Regierung hat sich verpflichtet, die Sicherheit und die Menschenrechte ihrer Staatsangehörigen, die im Ausland leben, zu verteidigen.
Quellen: The Guardian