Tausende von Kubanern sind heute Morgen in Havanna auf die Straße gegangen, um gegen die Anklage zu protestieren, die von den USA gegen den ehemaligen Präsidenten Raúl Castro erhoben wurde. Die Anklage bezieht sich auf den Abschuss zweier ziviler Flugzeuge vor 30 Jahren, ein Thema, das in Kuba große Emotionen weckt.
Die Proteste wurden von der kubanischen Regierung organisiert und fanden vor der US-Botschaft am Wasserfrontbereich von Havanna statt. Teilnehmer der Demonstration schwenkten Transparente und skandierten Slogans zur Unterstützung Castros, während sie ihre Ablehnung gegenüber der US-Politik zum Ausdruck brachten.
Die Proteste sind Teil einer breiteren Kampagne der kubanischen Regierung, um den nationalen Zusammenhalt zu stärken und sich gegen die vermeintliche Einmischung der USA in die inneren Angelegenheiten Kubas zu verteidigen. Offizielle Stellen haben in den letzten Tagen wiederholt betont, dass sie hinter Castro stehen und die Vorwürfe als politisch motiviert ansehen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die heutigen Demonstrationen ein klares Zeichen für die Solidarität der Kubaner mit ihrem ehemaligen Führer sind und gleichzeitig die Spannungen zwischen Kuba und den USA weiter verschärfen.
Quellen: LocalNews8, France 24, The Independent