Zum 65. Jahrestag der gescheiterten Schweinebucht-Invasion hat Russland Kuba weitere Unterstützung zugesagt. Außenminister Sergej Lawrow betonte bei einem Treffen in Havanna die „strategische Partnerschaft“ zwischen beiden Ländern und versprach zusätzliche Öllieferungen. Dies könnte die akute Energiekrise auf der Insel lindern, die seit Jahren unter einem US-Embargo leidet.
Trumps provokante Äußerungen
Parallel dazu schürte der ehemalige US-Präsident Donald Trump die Spannungen mit einer unverhohlenen Drohung. In einer öffentlichen Erklärung sagte er: „Vielleicht werden wir vorbeischauen“ – eine Anspielung auf mögliche militärische Aktionen gegen Kuba. Experten werten dies als gezielte Provokation zum historischen Jahrestag.
Die Schweinebucht-Invasion vom 17. April 1961, bei der von den USA unterstützte Exilkubaner versuchten, Fidel Castro zu stürzen, gilt als eines der traumatischsten Ereignisse der kubanischen Geschichte. Die aktuellen Entwicklungen erinnern an die geopolitischen Konflikte des Kalten Krieges.
Quellen: Spiegel Online, Spiegel Online – Ausland