Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat seine aggressive Haltung gegenüber dem Internationalen Strafgerichtshof (ICC) erneut verdeutlicht. Diese Haltung könnte nicht nur die Beziehungen der USA zu dem internationalen Gericht, sondern auch zu wichtigen Verbündeten wie Japan belasten.
Die Präsidentin des ICC hat Japan darum gebeten, sich für eine Deeskalation der Spannungen zwischen Washington und dem Gericht einzusetzen. Trump führt eine Kampagne zur Schwächung des ICC an, um hochrangige israelische Beamte wie Benjamin Netanyahu vor einer möglichen Strafverfolgung wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen im Gazastreifen zu schützen, was die diplomatischen Beziehungen der USA zu ihren Verbündeten gefährdet.
Die Situation ist besonders heikel, da Japan traditionell ein enger Partner der USA ist. Ein weiteres Aufeinandertreffen zwischen den beiden Ländern könnte notwendig werden, um die bevorstehenden Spannungen zu besprechen und Lösungen zu finden, die die diplomatischen Beziehungen nicht weiter belasten.
Quellen: Arkansas – NW Arkansas Online, The Independent