WM 2026: Freude und Angst in Mexiko

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die derzeit in Mexiko, den USA und Kanada ausgetragen wird, hat in vielen Teilen Mexikos zu fröhlichen Feiern und Zusammenkünften geführt. In den drei Gastgeberstädten – Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey – füllen sich die Straßen und Plätze mit jubelnden Fans, die die Spiele gemeinsam erleben.

Doch in anderen Regionen des Landes, die von anhaltender Gewalt und Drogenkartellkonflikten betroffen sind, ist die Stimmung eine andere. Hier sind die Menschen häufig gezwungen, ihre Freude in geschlossenen Räumen zu feiern, da die Angst vor Schießereien und Auseinandersetzungen allgegenwärtig ist. Wie in vielen Dörfern und Städten, in denen das tägliche Leben von Schießereien geprägt ist, sind die Feierlichkeiten oft von nervösem Schweigen und gedrückter Stimmung begleitet.

Die Widersprüche zwischen den Feierlichkeiten in den sicheren Gebieten und der anhaltenden Gewalt in anderen Teilen des Landes werfen ein düsteres Licht auf die Realität vieler Mexikaner. Während viele die WM als Chance sehen, sich mit Freunden und Familie zu versammeln, bleibt die Angst vor dem Unbekannten und die Sorge um die Sicherheit stets präsent.

Quellen: France 24, The Independent