Die Vorwürfe von Polizeigewalt in Fidschi nehmen zu, nachdem die Familie des verstorbenen Sakiasi Ose Radravu sich öffentlich zu Wort gemeldet hat. Radravu, ein Bewohner von Kinoya, soll von 12 Polizeibeamten während eines Einsatzes brutal angegriffen worden sein, was letztlich zu seinem Tod führte. Die Familie berichtet von schwerer Misshandlung, Folter und sexueller Gewalt, die Radravu erlitten haben soll.
Der Vorfall hat eine Welle der Empörung in der fidschianischen Gesellschaft ausgelöst. Menschenrechtsorganisationen und die Öffentlichkeit fordern eine gründliche Untersuchung der Vorwürfe gegen die Polizei. Der fidschianische Polizeichef hat zwar die Anwesenheit von mehreren Beamten während des Einsatzes bestätigt, jedoch keine Einzelheiten zu den genauen Umständen des Vorfalls veröffentlicht.
Die Schwere der Vorwürfe wirft Fragen zur Rechenschaftspflicht der Sicherheitskräfte in Fidschi auf und könnte weitreichende Folgen für die polizeiliche Praxis und den Umgang mit Menschenrechten im Land haben.
Quellen: Asia Pacific Report