Auf dem kürzlich abgehaltenen Melanesian Ocean Summit in Port Moresby hat Dr. Osborne Sanida, Direktor des National Research Institute (NRI), eindringlich darauf hingewiesen, dass die Politik in Papua-Neuguinea stärker auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren sollte. In seiner Rede betonte er die entscheidende Rolle der Wissenschaft bei der Formulierung wirksamer und nachhaltiger Politiken, insbesondere im Hinblick auf die Meeresbewirtschaftung und den Umweltschutz.
Sanida argumentierte, dass viele der aktuellen Herausforderungen, vor denen Papua-Neuguinea steht, durch eine bessere Nutzung wissenschaftlicher Daten und Analysen gemildert werden könnten. Er plädierte dafür, dass Entscheidungsträger und Planer mehr auf Forschungsergebnisse hören sollten, um die nachhaltige Entwicklung des Landes voranzutreiben.
Diese Forderung nach evidenzbasierter Politik kommt in einem Kontext, in dem die Herausforderungen durch den Klimawandel und die Überfischung der Meere immer drängender werden. Der Austausch von Wissen und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Politik sind unerlässlich, um die Zukunft der natürlichen Ressourcen und die Lebensgrundlagen der Menschen in Papua-Neuguinea zu sichern.
Quellen: Papua New Guinea Post-Courier, Asia Pacific Report