Der erste Melanesische Ozeangipfel findet derzeit in Port Moresby, Papua-Neuguinea, statt, und die Salomonen haben eine klare Botschaft zur Ozeangovernance ausgesendet. In einer Plenarrede hat die Delegation der Salomonen betont, dass die Verwaltung der maritimen Ressourcen nicht nur nachhaltig, sondern auch in Übereinstimmung mit den nationalen Interessen und dem Wissen der indigenen Bevölkerung erfolgen sollte.
Die Regierung fordert, dass alle zukünftigen politischen Rahmenbedingungen im Bereich der Ozeangovernance fest in der nationalen Souveränität verankert sind. Dies bedeutet, dass die Salomonen eine aktive Rolle bei der Gestaltung regionaler Abkommen übernehmen möchten, um den Schutz und die nachhaltige Nutzung ihrer maritimen Ressourcen zu gewährleisten.
Die Initiative zielt darauf ab, durch Empowerment der lokalen Gemeinschaften und eine stärkere Kontrolle über die Ressourcen die Umweltauswirkungen und die Überfischung in der Region zu bekämpfen. Die salomonische Delegation hat die Bedeutung der Zusammenarbeit innerhalb der Melanesischen Staaten hervorgehoben, um eine effektive und gerechte Governance im maritimen Bereich zu erreichen.
Quellen: Papua New Guinea Post-Courier