Neuseeländerin nach 73 Tagen in US-ICE-Haft freigelassen

Everlee Wihongi, eine Neuseeländerin, die in den USA einen Familienurlaub verbrachte, wurde nach 73 Tagen in einem Haftzentrum der US-Einwanderungsbehörde ICE freigelassen. Ihre Festnahme erfolgte, als sie versuchte, die Grenze zwischen den USA und Kanada zu überqueren, um zu ihrer Familie zu gelangen.

Wihongi beschrieb ihre Zeit in der Haft als traumatisch und sagte: „Ich wurde nie informiert, warum ich festgehalten wurde.“ Ihre Geschichte hat in Neuseeland für Aufsehen gesorgt und wirft Fragen zu den Praktiken der US-Einwanderungsbehörden auf. Laut Berichten war Wihongi in einem überfüllten Zentrum untergebracht, wo sie mit anderen Inhaftierten in beengten Verhältnissen lebte. Ihre Freilassung kam nach dem Eingreifen der neuseeländischen Behörden, die sich für ihre Rückkehr einsetzten.

Die Situation von Wihongi ist nicht einzigartig. Immer wieder gibt es Berichte über die Bedingungen in US-Einwanderungseinrichtungen, die von Menschenrechtsorganisationen kritisiert werden. Ihr Fall könnte das Bewusstsein für die Herausforderungen erhöhen, mit denen Neuseeländer konfrontiert sind, die in den USA reisen.

Quellen: Stuff NZ