Frankreich hat kürzlich ein neues Gesetz verabschiedet, das sich gegen die übermäßige Produktion und den Konsum von Fast Fashion richtet. Der Senat genehmigte am Montag eine Gesetzesvorlage, die Online-Händlern, insbesondere solchen wie Shein und Temu, striktere Vorschriften auferlegt.
Das Gesetz sieht vor, dass ultra-fast-fashion Unternehmen mit Geldstrafen zwischen 0,25 und 6 Euro pro Produkt in diesem Jahr belegt werden können, wobei die Strafen bis 2030 auf bis zu 10 Euro pro Produkt steigen können. Diese Maßnahme ist Teil eines größeren Plans, um die Umweltauswirkungen der Modeindustrie zu reduzieren und den nachhaltigen Konsum zu fördern.
Die Debatte über das Gesetz hat mehr als zwei Jahre gedauert und zeigt das zunehmende Bewusstsein der französischen Gesellschaft für die negativen Auswirkungen der Fast Fashion auf die Umwelt. Mit dieser neuen Regelung hofft die Regierung, sowohl die Verbraucher zu schützen als auch die Industrie zu zwingen, nachhaltigere Praktiken zu übernehmen.
Quellen: France 24, Politico Europe