Die Situation rund um die neuseeländischen Teilnehmer der Sumud-Flottille hat international für Aufsehen gesorgt. Am Dienstag wurden drei Aktivisten aus Neuseeland von israelischen Behörden abgeschoben, nachdem sie an einer Protestaktion zur Unterstützung der palästinensischen Rechte teilgenommen hatten.
Die Aktivisten berichteten von körperlichen Verletzungen, die sie während ihrer Festnahme erlitten hatten. Fotos, die in sozialen Medien geteilt wurden, zeigen die Verletzungen und die Bedingungen ihrer Inhaftierung. Die neuseeländische Regierung prüft nun, wie sie auf diesen Vorfall reagieren soll.
Die Sumud-Flottille hatte das Ziel, auf die humanitäre Situation in den palästinensischen Gebieten aufmerksam zu machen und den internationalen Druck auf Israel zu erhöhen. Die Abschiebung der neuseeländischen Teilnehmer wird als weiterer Schritt in der angespannten Beziehung zwischen Israel und den Unterstützern der palästinensischen Rechte angesehen.
Die neuseeländischen Behörden haben bisher keine offizielle Stellungnahme zu den Vorfällen abgegeben, doch die Situation könnte Auswirkungen auf die diplomatischen Beziehungen zwischen Neuseeland und Israel haben.
Quellen: Stuff NZ