Neuseeländischer Superfonds verstößt gegen Menschenrechte, urteilt Gericht

Ein jüngstes Urteil des Obersten Gerichts Neuseelands hat ergeben, dass die Verwalter des nationalen Superfonds bei der Auswahl ihrer Investitionen in Unternehmen nicht die notwendigen Maßnahmen ergriffen haben, um Menschenrechtsprobleme zu berücksichtigen. Das Gericht entschied im Fall der Palestine Solidarity Network Aotearoa (PSNA), dass der Fonds gegen seine rechtlichen Verpflichtungen verstoßen hat, die darauf abzielen, Neuseelands internationales Ansehen zu wahren.

Richter Simon Mount stellte fest, dass die Investitionsentscheidungen des Fonds in Unternehmen wie Airbnb und andere unter „unrechtmäßigen“ Bedingungen getroffen wurden. Diese Entscheidung könnte erhebliche Auswirkungen auf die Art und Weise haben, wie der Fonds in Zukunft verwaltet wird, insbesondere in Bezug auf die Berücksichtigung von ethischen und sozialen Standards.

Die PSNA hatte die gerichtliche Überprüfung beantragt, um auf die Notwendigkeit aufmerksam zu machen, dass Neuseeland Verantwortung für seine internationalen Investitionen übernimmt. Das Urteil wird als „Schockwelle“ bezeichnet und könnte zu einer Neubewertung der Investitionskriterien des Superfonds führen.

Quellen: Asia Pacific Report, Stuff NZ