Die Regierung von New South Wales unter Premier Chris Minns plant, einen entschlosseneren Kurs gegen Spielautomaten zu fahren. Auf der bevorstehenden Labour-Konferenz wird ein Antrag erwartet, der die parteiinterne Unterstützung für eine drastische Reduzierung der Spielautomaten in der Region bekräftigt. Der Entwurf sieht vor, dass bis zum Jahr 2036 die Hälfte der Spielautomaten aus dem Betrieb genommen wird.
Diese Initiative wird als Reaktion auf die wachsende Forderung nach Reformen in der Glücksspielpolitik verstanden, insbesondere von der linken Fraktion innerhalb der Partei. Die Bürgermeisterin von Sydney’s Inner West, die sich für diese Bewegung einsetzt, äußerte, dass der ‚Momentum für echte Reformen nicht aufzuhalten ist‘.
Die Diskussion über die Regulierung von Glücksspielautomaten in New South Wales hat in den letzten Jahren zugenommen, da die Gesellschaft zunehmend die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Glücksspiels in Frage stellt. Die Labour-Partei sieht hierin eine Chance, sich klar von den bisherigen Politiken abzugrenzen und einen neuen Kurs einzuschlagen, um sowohl die öffentliche Gesundheit zu fördern als auch den sozialen Zusammenhalt zu stärken.
Quellen: The Guardian