Die argentinische Regierung unter Präsident Javier Milei hat dem Senat einen neuen Gesetzesentwurf vorgelegt, der darauf abzielt, die Spielsucht im Land einzudämmen. Der Entwurf sieht vor, den Zugang von Minderjährigen zu Online-Wettplattformen zu beschränken und die Werbung für solche Plattformen zu regulieren. Im Vergleich zu einem oppositionellen Gesetz, das 2024 verabschiedet wurde, bietet der neue Entwurf eine weniger strikte Regelung der Werbemöglichkeiten.
Der Gesetzesentwurf ist Teil einer umfassenderen Initiative der Regierung, um den sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Spielsucht entgegenzuwirken. Der Fokus liegt dabei auf dem Schutz von Minderjährigen und der Schaffung sichererer Rahmenbedingungen für Erwachsene, die an Glücksspielen teilnehmen. Die Regierung plant, die Auswirkungen des Gesetzes kontinuierlich zu überwachen und bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen.
Die vorgeschlagenen Maßnahmen werden von verschiedenen sozialen Organisationen und Experten begrüßt, die auf die Notwendigkeit hinweisen, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen wirtschaftlichen Interessen und dem Schutz der Bevölkerung zu finden. Der Gesetzesentwurf wird nun im Senat diskutiert und könnte noch in diesem Jahr in Kraft treten, wenn er die notwendige Unterstützung erhält.
Quellen: Buenos Aires Times