Präsident Javier Milei hat eine umfassende Reform des Statuts der Zentralbank von Argentinien (BCRA) initiiert, die der Bank ein neues, konzentriertes Mandat verleihen soll. Im Zuge einer nationalen Ansprache am 30. Juli 2026 erklärte Milei, dass die Zentralbank künftig ausschließlich darauf abzielen werde, den Wert der nationalen Währung zu stabilisieren.
Diese Reform ist ein bedeutender Schritt, der die wirtschaftspolitische Ausrichtung des Landes nachhaltig verändern könnte. Sie hebt eine Änderung aus dem Jahr 2012 auf, die der Zentralbank mehrere, teils widersprüchliche Aufgaben übertragen hatte. Die Änderung ist darauf ausgelegt, die Unabhängigkeit der BCRA zu stärken und die staatliche Finanzierung durch die Zentralbank zu verbieten.
Die Reform könnte weitreichende Folgen für die argentinische Wirtschaft haben, insbesondere in Bezug auf die Inflationsbekämpfung und die Stabilisierung der Landeswährung. Experten sind sich jedoch uneinig darüber, ob die Maßnahmen ausreichen werden, um die wirtschaftlichen Herausforderungen des Landes zu bewältigen.
Quellen: Rio Times Online