Ein schwerer Bombenanschlag hat im Westen Kolumbiens mindestens 14 Menschen das Leben gekostet. Der Anschlag ereignete sich auf der Panamericana, einer der bedeutendsten Straßen des Landes, die Kolumbien mit Venezuela verbindet. Medienberichten zufolge explodierte ein mit Sprengstoff beladener Kleinbus, wobei zahlreiche Fahrzeuge beschädigt wurden und fast 40 weitere Menschen verletzt wurden.
Die kolumbianischen Behörden haben die Dissidenten der FARC-Rebellen unter der Führung von alias „Iván Mordisco“ als Verantwortliche für den Anschlag identifiziert. Präsident Gustavo Petro verurteilte den Angriff scharf und bezeichnete ihn als „Akt des Terrors“, der das Land in einer politisch angespannten Phase trifft, da die Präsidentschaftswahlen bevorstehen.
Die Region Cauca, in der sich der Anschlag ereignete, fordert nun entschlossene Maßnahmen der Regierung, um die Sicherheit in der Region zu gewährleisten und weitere Anschläge zu verhindern. Die Explosion hat nicht nur die Sicherheitssituation, sondern auch die politische Lage in Kolumbien erneut ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt, da das Land mit anhaltenden Spannungen und der Bedrohung durch bewaffnete Gruppen zu kämpfen hat.
Quellen: Al Jazeera English, ARD Tagesschau – Ausland, FAZ Online, BBC Mundo, El País – Americas