In Reaktion auf einen verheerenden Sturm hat Chiles Präsident José Antonio Kast einen 30-tägigen verfassungsmäßigen Katastrophenzustand für die Coquimbo-Region und die Huasco-Provinz in der Atacama-Region ausgerufen. Der Sturm, der den Norden des Landes heimgesucht hat, forderte landesweit mindestens zehn Todesopfer, während vier Personen als vermisst gemeldet wurden. Nahezu 100.000 Einwohner sind aufgrund von Straßenschäden von der Außenwelt abgeschnitten.
Die Regierung hat bereits Maßnahmen zur Unterstützung der betroffenen Regionen eingeleitet, um die Versorgung der abgeschnittenen Gebiete mit Lebensmitteln und medizinischen Hilfsgütern zu gewährleisten. Der Sturm brachte innerhalb kürzester Zeit Niederschlagsmengen, die normalerweise in einem ganzen Monat fallen, wie der stellvertretende Innenminister Máximo Pavez mitteilte.
Die betroffenen Gebiete stehen nun vor der Herausforderung, die Infrastruktur wiederherzustellen und die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten. Rettungskräfte und Militär sind im Einsatz, um die Situation unter Kontrolle zu bringen und weitere Schäden zu verhindern.
Quellen: BBC Mundo, Mercopress