Chiles Präsident José Antonio Kast hat weitreichende Pläne zur Sicherung der Landesgrenzen vorgestellt. Sein „Plan Escudo Fronterizo“ sieht den Bau von fünf Meter hohen Mauern mit Bewegungssensoren sowie den Einsatz von Drohnen vor. Damit folgt Kast dem Vorbild ungarischer und italienischer Migrationspolitik.
Inspiration bei europäischen Rechtspopulisten
Im Januar und Februar 2026 besuchte Kast die europäischen Regierungschefs Viktor Orbán (Ungarn) und Giorgia Meloni (Italien), um deren Modelle der Migrationskontrolle zu studieren. Zuvor hatte er bereits den salvadorianischen Präsidenten Nayib Bukele und den dominikanischen Präsidenten Luis Abinader getroffen. Die Reisen dienten offenbar der Vorbereitung seiner eigenen Grenzsicherungspläne.
Details zum „Plan Escudo Fronterizo“ wurden nun bekannt. Neben den hohen Grenzmauern sollen moderne Überwachungstechnologien zum Einsatz kommen. Kritiker befürchten eine weitere Verschärfung der ohnehin restriktiven chilenischen Einwanderungspolitik.
Quellen: Rio Times Online