Im Norden Kolumbiens haben gewaltsame Zusammenstöße zwischen illegalen bewaffneten Gruppen und Sicherheitskräften mindestens 14 Menschenleben gefordert. Wie die Ombudsstelle des Landes mitteilte, wurden neun mutmaßliche Mitglieder der paramilitärischen Gruppe ACSN bei Gefechten in Uribia getötet.
Zwei Minderjährige unter den Opfern
Bei den Opfern handelt es sich nach offiziellen Angaben überwiegend um Kämpfer der bewaffneten Gruppen, unter den Toten befinden sich jedoch auch zwei Minderjährige. Die genauen Umstände der Gewalttaten werden derzeit untersucht. Die Region im Norden Kolumbiens ist seit langem Schauplatz von Konflikten zwischen verschiedenen illegalen Gruppierungen.
Die kolumbianische Regierung verurteilte die Gewalt und kündigte verstärkte Sicherheitsmaßnahmen in der Region an. Die Ombudsstelle rief zu dringenden Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung auf.
Quellen: Colombia Reports