Am Morgen des 30. Mai 2026 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 6,9 das Bergbaugebiet um Calama im Norden Chiles. Das Erdbeben ereignete sich in einer Tiefe von 100 Kilometern und wurde von der nationalen Katastrophenschutzbehörde SENAPRED als relativ harmlos eingestuft. Es wurden keine Verletzten gemeldet und auch keine Tsunami-Warnung herausgegeben.
Besonders betroffen war das Bergbauzentrum Calama, das für seine Kupferproduktion bekannt ist. Der staatliche Kupferproduzent Codelco bestätigte, dass der Betrieb in den Minen nicht beeinträchtigt wurde. Chile ist der weltweit größte Kupferproduzent, und die Stabilität dieses Sektors ist von großer Bedeutung für die nationale Wirtschaft.
Die lokalen Behörden überwachen weiterhin die Situation und führen regelmäßige Inspektionen der Infrastruktur durch, um mögliche Schäden rechtzeitig zu erkennen. Solche Erdbeben sind in Chile, das an der geologisch aktiven Pazifik-Feuerringzone liegt, keine Seltenheit. Die Bauvorschriften im Land sind entsprechend streng, um die Widerstandsfähigkeit der Gebäude zu erhöhen.
Quellen: Rio Times Online