In Kolumbien sind wenige Wochen vor den Präsidentschaftswahlen zwei Mitarbeiter eines Wahlkampfteams gewaltsam ums Leben gekommen. Die Morde ereigneten sich in einer Zeit erhöhter politischer Spannungen, in der die Gewalt gegen politische Akteure zunimmt. Menschenrechtsorganisationen warnen, dass diese Vorfälle das Recht auf eine freie und faire Wahl ernsthaft gefährden könnten.
Die bevorstehenden Wahlen, die den derzeitigen Präsidenten Gustavo Petro ablösen sollen, sind bereits von Unsicherheiten und einem erhöhten Sicherheitsrisiko geprägt. Lokale und internationale Beobachter äußern Besorgnis darüber, dass die Gewalt die Ausübung politischer Rechte erheblich beeinträchtigen könnte. Die kolumbianische Regierung steht unter Druck, sowohl die Sicherheit während des Wahlprozesses zu gewährleisten als auch die Täter dieser jüngsten Morde zur Rechenschaft zu ziehen.
Quellen: El País – Americas, Al Jazeera English