In Peru hat am heutigen Sonntag eine Präsidentschaftswahl mit rekordverdächtigen 35 Kandidaten begonnen. Wie die Nachrichtenagenturen Agência Brasil und Al Jazeera berichten, könnte das südamerikanische Land damit seinen neunten Staatschef in weniger als zehn Jahren erhalten.
Die Wahl markiert ein weiteres Kapitel in der anhaltenden politischen Krise Perus, die durch eine Abfolge von Rücktritten und Amtsenthebungen geprägt ist. Unter den Bewerbern befinden sich laut Berichten ein Komiker, ein Medienmogul und eine Erbin einer politischen Dynastie.
Erste Ergebnisse werden voraussichtlich ab Mitternacht Ortszeit erwartet. Beobachter rechnen mit einem ungewissen Ausgang der Wahl, die erneut die tiefen politischen Gräben im Land offenbart.
Quellen: Agência Brasil, Al Jazeera English