Die amtierende Präsidentin Venezuelas, Delcy Rodriguez, hat die Reaktion ihrer Regierung auf die verheerenden Erdbeben, die das Land getroffen haben, verteidigt. In einer Pressekonferenz erklärte sie, dass die Behörden schnell und effektiv gehandelt hätten, um Hilfe zu leisten. Rodriguez wies die Vorwürfe zurück, dass die Regierung zu langsam bei der Mobilisierung der Rettungskräfte gewesen sei. Sie machte ‚mediale Labore‘ für das Chaos in den ersten Stunden nach den Erdbeben verantwortlich und betonte die Wichtigkeit der genauen Berichterstattung über die Ereignisse.
Rodriguez hob hervor, dass die Rettungsmaßnahmen unverzüglich eingeleitet wurden und dass die Regierung alles in ihrer Macht Stehende unternommen habe, um die Menschen in den betroffenen Gebieten zu unterstützen. Trotz der Kritik aus verschiedenen Lagern verteidigte sie die Anstrengungen der Rettungskräfte und würdigte deren Einsatz. Die Regierung habe zudem internationale Hilfe in Anspruch genommen, um die Rettungs- und Bergungsarbeiten zu unterstützen.
Die Erdbeben haben schwere Schäden in verschiedenen Teilen des Landes verursacht und die Infrastruktur erheblich beeinträchtigt. Insgesamt wurden laut Regierungsangaben mehrere Tausend Menschen verletzt und zahlreiche Gebäude zerstört. Rettungsteams arbeiten weiterhin rund um die Uhr, um Überlebende zu finden und den Menschen in Not zu helfen.
Quellen: Latin America Reports, El País – Americas