Der südliche brasilianische Bundesstaat Rio Grande do Sul sieht sich mit schweren Regenfällen konfrontiert, die bereits am Wochenende begonnen haben und weiterhin verheerende Auswirkungen haben. Laut dem Zentrum für Katastrophenschutz des Staates wurden bisher 59.967 Menschen in 218 Gemeinden betroffen. Von diesen sind 488 Menschen obdachlos und 762 mussten ihre Häuser verlassen. Die Unwetter führten zu Überflutungen und Schäden an der Infrastruktur.
Parallel dazu hat die Zivilschutzbehörde von Rio Grande do Sul eine Warnung vor weiteren extremen Wetterbedingungen bis Mittwoch herausgegeben. Erwartet werden heftige Stürme mit intensiven Regenfällen, starken Windböen, Hagelschlag und potenziell sogar Tornados. Es wird zudem ein erhöhtes Risiko für Überschwemmungen in mehreren Flüssen des Staates prognostiziert.
Die Behörden arbeiten rund um die Uhr, um die betroffenen Gebiete zu unterstützen und Vorkehrungen zu treffen, um die Auswirkungen der kommenden Wetterereignisse zu mildern. Die Bevölkerung wird aufgefordert, wachsam zu bleiben und die Anweisungen der lokalen Behörden zu befolgen.
Quellen: Agência Brasil