John Barrett hat am 23. April seine neue Rolle als Chargé d’Affaires der US-Botschaft in Caracas übernommen. Er tritt die Nachfolge von Laura Dogu an, die die Mission seit ihrer Wiedereröffnung am 30. März geleitet hatte. Barretts Ernennung ist Teil der Strategie von US-Außenminister Marco Rubio, um Venezuelas Übergang in eine Phase nach Maduro zu gestalten.
Der Plan sieht zunächst eine durch den Westen überwachte Öl-Stabilisierung vor. In der zweiten Phase liegt der Fokus auf der wirtschaftlichen Erholung des Landes durch westliche Investitionen. Schließlich soll der politische Übergang Venezuelas begleitet werden. Barrett steht vor der Herausforderung, diese heiklen Prozesse in einem Land zu steuern, das durch jahrelange politische Unruhen und wirtschaftliche Krisen erschüttert wurde.
Die Beziehungen zwischen den USA und Venezuela sind seit der Gefangennahme von Nicolás Maduro durch eine US-Militäraktion im Januar angespannt. Barretts Einsatz steht somit unter besonderer Beobachtung, da er entscheidend für die Umsetzung von Rubios Plan ist.
Quellen: Rio Times Online