Türkei und Armenien beginnen direkten Handel zur Normalisierung

Am 13. Mai 2026 gaben die Türkei und Armenien bekannt, dass sie einen direkten Handel aufnehmen werden, was einen bedeutenden Schritt in ihren Bemühungen um die Normalisierung der bilateralen Beziehungen darstellt. Dieser Schritt beendet ein jahrzehntelanges Reexport-System, das hauptsächlich über Georgien lief und die Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern belastete.

Die Entscheidung, den direkten Handel zu starten, wird als Teil einer breiteren Strategie angesehen, um die Spannungen in der Region abzubauen und die wirtschaftlichen Beziehungen zu verbessern. Offizielle Quellen in Ankara und Jerewan betonen, dass dieser Schritt eine positive Entwicklung für beide Nationen darstellt.

Die Normalisierungsbestrebungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die geopolitischen Gegebenheiten in der Region im Wandel sind und beide Länder ein Interesse daran haben, ihre wirtschaftlichen und politischen Bindungen zu stärken. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Veränderungen auf die Stabilität in der Region auswirken werden.

Quellen: Al-Monitor