Am Dienstag hat das US-Repräsentantenhaus mit 215 zu 208 Stimmen einen bedeutenden Schritt unternommen, um den amerikanischen militärischen Engagements im Iran entgegenzuwirken. In einem ungewöhnlichen Bündnis stimmten auch einige Republikaner für den Abzug der Truppen, was die Opposition gegen die Iran-Politik von Präsident Trump deutlich macht.
Das Votum gilt als starkes Signal an die Regierung, da es den Druck erhöht, eine Strategie zum Abzug zu entwickeln. Die Resolution hat jedoch keine rechtlichen Konsequenzen und könnte lediglich symbolischen Charakter haben. Dennoch ist es ein Hinweis auf die wachsende Unzufriedenheit innerhalb des Kongresses über den fortdauernden Konflikt.
Trump selbst reagierte auf die Abstimmung, indem er betonte, dass Gespräche über eine mögliche Einigung mit Iran in den kommenden Tagen stattfinden könnten. Währenddessen bestreiten die Revolutionsgarden Irans, an einem Angriff auf den internationalen Flughafen in Kuwait beteiligt gewesen zu sein, was die angespannten Beziehungen weiter auf die Probe stellt.
Quellen: ARD Tagesschau, FAZ Online