Ländliche Schulen in Lesotho stehen weiter vor erheblichen Herausforderungen infolge des abrupten Rückzugs von US-Entwicklungsfinanzierungen. Wie Berichte lokaler Organisationen zeigen, hat eine von mehreren geplanten Schulbauten inzwischen durch das Engagement von Gemeinschaftsfreiwilligen das Projektziel erreicht – ein anderes Schulgebäude jedoch wartet weiterhin auf zugesagte Spendenmittel, die nach dem Ende des amerikanischen Förderprogramms offenbar nicht mehr fließen.
Die ursprüngliche Unterstützung entstammte einem US-Programm zur Verbesserung der Bildungsinfrastruktur in Entwicklungsländern, dessen Einstellung in mehreren südlichen afrikanischen Staaten bereits seit Monaten Auswirkungen zeitigt. In Lesotho trifft dies besonders ländliche Regionen, in denen staatliche Mittel oft nicht ausreichen, um den Bedarf an Schulgebäuden zu decken. Die abgeschlossene Baumaßnahme wurde durch ehrenamtliche Arbeit und lokale Materialbeschaffung realisiert, während das zweite Projekt weiterhin auf externe Finanzierung angewiesen ist.
Experten warnen, dass solche Rückschläge langfristige Auswirkungen auf die Bildungsqualität und Schulbesuchsraten haben könnten, insbesondere in entlegenen Bergregionen des Landes. Die Regierung von Lesotho hat bisher keine offizielle Stellungnahme zu möglichen Ersatzförderungen abgegeben. Internationale Nichtregierungsorganisationen beobachten die Lage aufmerksam, betonen aber ebenfalls, dass begrenzte Budgets weitere Projekte gefährden könnten.
Quellen: AllAfrica – Southern Africa