Botswana, SADC und AU tagen in Gaborone über Friedensprozess im Osten der Demokratischen Republik Kongo

Die Regierung von Botswana hat gemeinsam mit der Südlichen Afrikanischen Entwicklungsgemeinschaft (SADC) und der Afrikanischen Union (AU) eine entscheidende Rolle im regionalen Friedensengagement übernommen. Vom 24. bis 26. Juli 2026 fand in der Hauptstadt Gaborone die High-Level Harmonisation Meeting statt, bei der die AU-Vermittlerplattform und das Unabhängige Gemeinsame Sekretariat (IJS) über Fortschritte und koordinierte Maßnahmen für den Friedensprozess im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRC) berieten.

Die Konferenz brachte hochrangige Vertreter aus Diplomatie, Sicherheitsbehörden und regionalen Institutionen zusammen, um strategische Übereinstimmung zwischen den verschiedenen Friedensinitiativen zu stärken. Ziel war es, die Zusammenarbeit zwischen den Vermittlungsgremien der AU und den operativen Strukturen der SADC zu harmonisieren, um eine wirksame Deeskalation im ostkongolesischen Konfliktgebiet zu ermöglichen.

Botswanas Gastgeberrolle unterstreicht die wachsende Bedeutung des Landes als neutraler und stabiler Akteur in der regionalen Diplomatie. Die Regierung in Gaborone hat sich wiederholt als verlässlicher Partner für politische Vermittlung und Konfliktprävention positioniert, insbesondere im Rahmen der SADC-Mission zur Stabilisierung des Ostkongo (SAMIDRC).

Experten sehen in der Harmonisierung von AU- und SADC-Initiativen einen notwendigen Schritt, um Doppelstrukturen zu vermeiden und den Druck auf bewaffnete Gruppen sowie die beteiligten Staaten zu koordinieren. Die Ergebnisse der Gaborone-Konferenz sollen in die nächste Sitzung des AU-Panels der Ermöglicher einfließen und konkrete Handlungsempfehlungen für die internationale Gemeinschaft enthalten.

Quellen: AllAfrica – Southern Africa, AllAfrica – Central Africa