Die Sorge um die Standsicherheit eines historischen Altbaus in Hamburg-Altona hat am Donnerstag weiter die Anwohner beschäftigt. Nachdem bereits Teile des maroden Gebäudes abgerissen wurden, müssen die Bewohner weiter auf eine Rückkehr in ihre Wohnungen warten. Wie die zuständigen Behörden mitteilten, ist eine weitere Wand des einsturzgefährdeten Hauses nun zum Abriss vorgesehen.
Die statische Untersuchung des Gebäudes hatte ergeben, dass die Struktur weiter instabil bleibt, auch nach dem ersten Abbruchschritt. Erst nach dem geplanten Rückbau der zusätzlichen Wand sollen Experten eine endgültige Bewertung der Sicherheit vornehmen. Erst dann kann entschieden werden, ob die evakuierten Nachbarn ihre Wohnungen wieder beziehen dürfen.
Die betroffene Immobilie liegt im historischen Viertel von Altona, das für seine alte Bausubstanz bekannt ist. Viele der Gebäude stammen aus dem 19. Jahrhundert und weisen nach jahrzehntelanger Nutzung erhebliche Substanzschäden auf. Die Stadt Hamburg hat in den vergangenen Jahren verstärkt auf Sanierung und statische Überprüfung solcher Bauten gesetzt, doch die aktuelle Krise zeigt, dass die Herausforderungen bestehen bleiben.
Die Behörden betonen, dass die Sicherheit der Bürger oberste Priorität habe. In den kommenden Tagen sollen die Abrissarbeiten unter ständiger Überwachung durch Statiker fortgesetzt werden. Bis zur vollständigen Klärung bleibt das Gebäude und die unmittelbare Umgebung für die Öffentlichkeit gesperrt.
Quellen: Welt Online