Eintracht Frankfurt hat am Donnerstagabend im DFB-Pokal ein beeindruckendes Kapitel geschrieben: Gegen den unterklassigen SC St. Tönis gewann die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner mit 11:0 und feierte damit den höchsten Sieg in ihrer Pokalgeschichte. Besonders bemerkenswert: Zehn dieser Tore erzielte Frankfurt bereits in der ersten Halbzeit – eine bislang einmalige Bilanz in der Vereinschronik.
Die Eintracht überrollte den völlig überforderten Gegner aus der Oberliga Niederrhein von Beginn an. Schon nach wenigen Minuten war die Partie entschieden, doch die Frankfurter ließen nicht nach und nutzten die Gelegenheit, um Spielpraxis zu sammeln und Selbstvertrauen zu tanken. Für Rückkehrer Adi Hütter, der als Co-Trainer an der Seitenlinie stand, war es ein gelungener Pflichtspielauftakt neben Glasner.
Der Rekordsieg unterstreicht die Dominanz der Bundesligamannschaft gegenüber kleineren Vereinen im Pokalwettbewerb. Gleichzeitig dient das Spiel als wichtige Standortbestimmung vor dem Start der Ligasaison. Mit diesem Ergebnis geht Eintracht Frankfurt gestärkt in die kommenden Wochen – sowohl personell als auch mental.
Quellen: ntv – Nachrichten (DE), Der Tagesspiegel (DE)