Schweden beendet Hilfsprogramme für Liberia – Schlag gegen Frauenrechte

Am 31. August 2026 hat Schweden seine Hilfsprogramme für Liberia eingestellt, was als schwerer Schlag für die Gesundheitsversorgung und die Rechte von Frauen in dem westafrikanischen Land gewertet wird. Der Rückzug von schwedischen Hilfsgeldern, die in der Vergangenheit einen bedeutenden Teil der finanziellen Unterstützung ausmachten, lässt die Zukunft der sexual- und reproduktiven Gesundheitsdienste in Liberia ungewiss.

Die schwedische Regierung hat erklärt, dass die Entscheidung Teil einer umfassenderen Überprüfung ihrer Entwicklungszusammenarbeit ist. Kritiker befürchten, dass dieser Schritt negative Auswirkungen auf die bereits fragilen sozialen Strukturen in Liberia haben könnte, insbesondere in Bezug auf den Zugang zu Gesundheitsdiensten für Frauen und Mädchen.

Die Schließung des schwedischen Botschaftsbüros in Monrovia und das Ende der finanziellen Unterstützung könnten den Fortschritt, der in den letzten Jahren in den Bereichen Gesundheit und Frauenrechte erzielt wurde, gefährden. Schweden war ein wichtiger Partner in der Unterstützung von Programmen, die darauf abzielten, Gender-Gleichheit und reproduktive Rechte zu fördern.

Quellen: The Guardian – Europe