Die Familie von Jasmeet Wadhwa, der im April 2026 im Ärmelkanal ertrank, hat sich an die französischen Behörden gewandt, um die Freigabe seiner Leiche zu erwirken. Wadhwa, 32 Jahre alt, floh vor der Verfolgung durch die Taliban in Afghanistan und wollte mit seiner Mutter, Harbans Kaur Wadhwa, nach Großbritannien gelangen. Die beiden unternahmen die gefährliche Überfahrt auf einem überfüllten Schlauchboot, als das Unglück geschah.
Seitdem hält die französische Justiz die Leiche in Verwahrung, was die Familie als äußerst belastend empfindet. In einem emotionalen Appell an die Behörden baten sie um eine zügige Rückgabe des Körpers, um ihn in der Heimat würdig beerdigen zu können. Die Familie äußerte, dass die Wartezeit von fünf Monaten eine erhebliche psychische Belastung darstellt.
Die tragische Geschichte von Wadhwa ist Teil eines größeren Problems, das die Gefahren der Migration über den Kanal verdeutlicht. Immer wieder versuchen Menschen, die in ihrer Heimat verfolgt werden, die gefährliche Reise nach Großbritannien anzutreten, oft mit tragischen Folgen.
Quellen: The Guardian, France 24