Mosambiks Präsident Daniel Chapo hat die Bedeutung einer gesteigerten heimischen Produktion hervorgehoben, um die wirtschaftliche Stabilität des Landes zu stärken. Bei einem Auftritt in Marracuene erklärte Chapo, dass eine verstärkte nationale Produktion und der Ausbau von Exporten der Schlüssel zur Erhöhung der Devisenreserven seien – insbesondere im Hinblick auf die Nachfrage nach US-Dollar. Derzeit leidet die mosambikanische Wirtschaft unter einer angespannten Devisensituation, die Importe und Investitionen erschwert.
Chapo forderte Unternehmer, Landwirte und Industrievertreter auf, produktiver zu werden und qualitativ hochwertige Güter für den internationalen Markt zu entwickeln. Nur so könne Mosambik ausreichend Fremdwährungen erwirtschaften, um dringend benötigte Importe wie Maschinen, Treibstoffe und Medikamente zu finanzieren. Der Präsident betonte zudem die Rolle der Regierung bei der Schaffung günstiger Rahmenbedingungen, darunter bessere Infrastruktur, Zugang zu Krediten und technologische Unterstützung.
Ökonomen begrüßen die klare Haltung des Staatschefs, warnen aber davor, dass strukturelle Hindernisse wie Energieknappheit, mangelnde Logistik und Bürokratie weiterhin die Produktivität bremsen. Langfristig könnte jedoch eine exportorientierte Wachstumsstrategie helfen, die Abhängigkeit von ausländischer Hilfe zu verringern und die Währungsreserven stabil zu halten.
Quellen: AllAfrica – Southern Africa