Der FC Bayern München hat die erste Runde des DFB-Pokals überstanden, doch der 4:1-Sieg beim VfL Osnabrück war alles andere als ein Spaziergang. Schon nach fünf Minuten schockte der Zweitligist die Münchner mit einem Traumtor – das Stadion tobte, die Bayern wirkten geschockt. Doch statt in Panik zu verfallen, fanden die Münchner rasch ins Spiel zurück. Bereits vor der Halbzeit drehten sie die Partie, wobei besonders Harry Kane mit zwei entscheidenden Toren glänzte.
Die ersten Minuten hatten gezeigt, dass der Rekordpokalsieger auch in der neuen Saison anfällig für Überraschungen ist. Doch die Reaktion war bemerkenswert: Mit zunehmender Spieldauer übernahm Bayern die Kontrolle, erhöhte den Druck und wurde schließlich belohnt. Kane, der zuvor in der Bundesliga noch ohne eigenen Treffer geblieben war, traf in der 27. und 68. Minute – ein dringend benötigter Vertrauensschub für den englischen Stürmerstar.
Trainer Thomas Tuchel lobte nach dem Spiel die mentale Stärke seiner Mannschaft: „Wir haben gezeigt, dass wir auch unter Druck reagieren können. Das war kein perfektes Spiel, aber eine reife Leistung.“ Auch Joshua Kimmich betonte die Entwicklung hin zu mehr Stabilität: „Wir lernen, auch wenn es nicht läuft, ruhig zu bleiben.“
Im zweiten Durchgang ließen die Bayern nichts mehr anbrennen. Neben Kanes Doppelpack trafen Jamal Musiala und Leroy Sané zum letztlich deutlichen Endstand. Damit zieht der FC Bayern in die zweite Runde des DFB-Pokals ein – wie alle Bundesligisten. Doch die Partie in Osnabrück wird vor allem als Wendepunkt für Kane in Erinnerung bleiben: Das Tor-Monster ist zurück.
Quellen: Tagesspiegel, ZDF Heute – Nachrichten, Süddeutsche Zeitung, FAZ Online, Spiegel Online – Schlagzeilen, ntv – Nachrichten