Die norwegische Regierung plant, strengere Regelungen für die Nutzung von Smart Glasses einzuführen, um den Missbrauch von Gesichtserkennungstechnologien zu verhindern. Digitalministerin Linda Hofstad Helleland hat betont, dass die gegenwärtigen Technologien zur Überwachung inakzeptabel sind und dass der Schutz der Privatsphäre für die Bürger oberste Priorität hat.
Ein neu eingesetzter Expertenrat wird nun Vorschläge erarbeiten, die darauf abzielen, die Nutzung solcher Technologien zu regulieren und sicherzustellen, dass sie nicht zur massenhaften Überwachung eingesetzt werden können. Dies geschieht im Kontext einer zunehmenden Besorgnis über die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf die Gesellschaft.
Helleland äußerte sich besorgt über die ethischen Implikationen der Technologie und forderte eine offene Diskussion über deren Grenzen und den Schutz der individuellen Freiheiten. Die Maßnahmen könnten auch als Reaktion auf die internationalen Entwicklungen im Bereich der Überwachung und Datenschutz gesehen werden, wo viele Länder ähnliche Bedenken haben.
Quellen: heise online