Chinesische Botschaft beschuldigt argentinischen Beamten der Verbreitung von Gerüchten

Die chinesische Botschaft in Buenos Aires hat einen hochrangigen Beamten der argentinischen Regierung beschuldigt, „böswillige Gerüchte“ zu verbreiten, nachdem dieser einer chinesischen Staatsfirma die Verantwortung für eine Flutkatastrophe zugeschrieben hatte, die den Grenzkorridor zwischen Nepal und Tibet am 26. August verwüstete. Die Vorwürfe führen zu einem diplomatischen Konflikt zwischen Argentinien und China.

Der Beamte, der für die digitale Strategie der argentinischen Regierung zuständig ist, hatte öffentlich erklärt, dass das Management der chinesischen Firma für die Katastrophe verantwortlich sei. Die Reaktion der chinesischen Botschaft folgte prompt, indem sie die Anschuldigungen als unbegründet und schädlich für das internationale Ansehen Chinas bezeichnete.

Diese Entwicklungen treten zu einem heiklen Zeitpunkt auf, da beide Länder bestrebt sind, ihre wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen zu vertiefen. Politische Analysten warnen, dass die Eskalation dieses Vorfalls die bilateralen Beziehungen erheblich belasten könnte.

Quellen: Mercopress, El País – Americas