Hackerangriff in Berlin: Senat plant neue Anlaufstelle für betroffene Bürger

Der Berliner Senat reagiert auf den jüngsten massiven Hackerangriff mit konkreten Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung. Wie aus Regierungskreisen bekannt wurde, ist die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle für Bürger in Planung, die von Cyberangriffen betroffen sind oder sich unsicher fühlen. Die Plattform soll technische Unterstützung, psychosoziale Beratung und praxisnahe Hilfestellungen bei Identitätsdiebstahl oder Datenverlust anbieten.

Der Angriff hatte in den vergangenen Tagen zahlreiche Behörden, Gesundheitseinrichtungen und Kommunikationssysteme der Hauptstadt lahmgelegt. Betroffene berichteten von gesperrten Konten, ausgefallenen Online-Diensten und fehlender Zugriffsmöglichkeit auf wichtige Verwaltungsleistungen. Die neue Anlaufstelle soll als Koordinationsstelle zwischen IT-Sicherheitsbehörden, Polizei und Bürgerdiensten fungieren und künftig auch präventiv agieren.

Ein Sprecher des Innensenators betonte, dass die digitale Resilienz der Stadt dringend gestärkt werden müsse. „Wir wollen, dass sich die Menschen in Berlin sicher fühlen – auch im digitalen Raum“, so der Sprecher. Die Einrichtung soll in enger Abstimmung mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entstehen und innerhalb der nächsten sechs Monate startklar sein. Parallel laufen Ermittlungen, um die Urheber des Angriffs zu identifizieren.

Quellen: Der Tagesspiegel