AfD-Spitzenkandidat Holm sieht Aufbruchsstimmung vor Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern

Der AfD-Spitzenkandidat für Mecklenburg-Vorpommern, Leif-Erik Holm, sieht nach dem deutlichen Wahlsieg seiner Partei in Sachsen-Anhalt eine wachsende Aufbruchsstimmung auch im Norden. In einem Interview äußerte er sich zu den Chancen der AfD bei der bevorstehenden Landtagswahl im Bundesland und sprach von einem „mehr als Rückenwind – das ist Rückensturm“.

Holm positioniert sich klar als Herausforderer von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und spricht von einem direkten Zweikampf um die Regierungsführung. Er nutzte den Erfolg in Sachsen-Anhalt, um auch in Mecklenburg-Vorpommern politischen Druck aufzubauen. Gleichzeitig betonte er, dass die AfD bereit sei, in Sondierungen einzutreten, falls dies nach der Wahl erforderlich werde.

Zudem kommentierte Holm die anhaltende Debatte über ein mögliches Parteiverbot: Er nannte diese Bemühungen politisch motiviert und eine Einschränkung demokratischer Meinungsvielfalt. Die AfD in Mecklenburg-Vorpommern setzt weiter auf Themen wie Migration, innere Sicherheit und Widerstand gegen vermeintliche Eliten, um Wählerstimmen zu mobilisieren.

Quellen: Welt Online (DE, 08.09.2026 16:49)