Die Schweizer Bundeskanzlei hat am Freitag ein wegweisendes Programm zur Entwicklung einer neuen Arbeitsplatzsoftware vorgestellt. Diese Initiative zielt darauf ab, eine souveräne Alternative zu Microsoft 365 zu schaffen, die insbesondere für die Bedürfnisse des öffentlichen Sektors optimiert ist.
Insgesamt sollen rund 3000 Beschäftigte der Bundesverwaltung die neue Software nutzen, die als Open-Source-Lösung konzipiert ist. Damit will die Schweiz nicht nur die Abhängigkeit von großen Softwareanbietern reduzieren, sondern auch die Sicherheit und den Datenschutz ihrer Daten erhöhen.
Die Entscheidung für eine eigene Softwarelösung kommt vor dem Hintergrund zunehmender Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit und der Souveränität im digitalen Raum. Die Bundeskanzlei erwartet, dass die neue Software in den kommenden Monaten getestet wird, bevor sie offiziell eingeführt wird.
Quellen: heise online