Neuer NIF-Chef Mworia plädiert für Börsennotierung von Infrastrukturfonds

James Mworia, der kürzlich zum CEO des National Infrastructure Fund (NIF) ernannte Wirtschaftsführer, hat die Notierung eines Infrastrukturfonds an der Nairobi Securities Exchange (NSE) befürwortet. In seiner ersten öffentlichen Stellungnahme nach der Ernennung argumentierte Mworia, dass eine solche Maßnahme private Kapitalanleger stärker einbinden und zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten für Großprojekte erschließen würde.

Der NIF wurde eingerichtet, um die Finanzierung von strategischen Infrastrukturprojekten in Kenia zu beschleunigen – von Straßen und Brücken bis hin zu Energie- und Wasserversorgung. Mworia betonte, dass die Börsennotierung nicht nur Transparenz fördere, sondern auch langfristige Investitionen aus der breiten Bevölkerung anziehen könne. „Wir brauchen innovative Finanzierungsmodelle, um unsere Entwicklungsziele zu erreichen“, so Mworia.

Die Idee einer börsennotierten Infrastrukturanleihe oder eines Investmenttrusts ist in anderen afrikanischen Ländern bereits erfolgreich umgesetzt worden. Experten sehen darin eine Möglichkeit, institutionelle und private Investoren gleichermaßen anzusprechen. Die NSE begrüßte die Initiative und kündigte an, eng mit dem NIF zusammenzuarbeiten, um regulatorische und strukturelle Hürden zu klären. Eine endgültige Entscheidung über die Notierung steht noch aus.

Quellen: AllAfrica – Kenya