Äthiopien hat seine Vorbereitungen für die United Nations Climate Change Conference COP32 im Jahr 2027 verstärkt. Außenminister und designierter COP32-Präsident Dr. Gedion Timothewos führte am Donnerstag in Addis Abeba hochrangige Gespräche mit Laurent Fabius, dem ehemaligen französischen Außenminister und Präsidenten des historischen COP21-Gipfels, auf dem das Pariser Abkommen verabschiedet wurde. Ziel des Austauschs war es, strategische Lehren aus dem erfolgreichen Pariser Klimagipfel zu ziehen und auf deren Grundlage die Organisation der kommenden Konferenz in Äthiopien zu optimieren.
Die COP32 wird voraussichtlich Tausende Delegierte, Wissenschaftler und Umweltaktivisten aus aller Welt nach Addis Abeba locken. Äthiopien sieht in der Veranstaltung nicht nur eine diplomatische Auszeichnung, sondern auch eine Gelegenheit, seine Vorreiterrolle im afrikanischen Klimaschutz zu unterstreichen. Das Land verfolgt ehrgeizige Ziele zur Wiederaufforstung, zur Nutzung erneuerbarer Energien und zur Klimaanpassung in der Landwirtschaft – einem der wichtigsten Wirtschaftssektoren.
„Wir wollen eine inklusive, transparente und wirksame COP32 organisieren, die die Stimmen Afrikas in der globalen Klimadebatte stärkt“, betonte Minister Gedion. Die Zusammenarbeit mit erfahrenen Akteuren wie Fabius solle sicherstellen, dass logistische, technische und politische Herausforderungen frühzeitig adressiert werden. Internationale Partner haben bereits Unterstützung bei der Infrastrukturentwicklung und der technischen Vorbereitung zugesagt.
Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Ethiopia