Angola erweitert Versicherungsschutz für Agrarwirtschaft und startet Ratenzahlung für Tourismusleistungen

Die Regulierungsbehörde für Versicherungen in Angola, ARSEG, setzt sich für eine Ausweitung des Versicherungsschutzes auf den Agrarsektor ein. Filomena Manjata, Vorsitzende des ARSEG-Verwaltungsrats, betonte am Mittwoch in Luanda, dass eine stärkere Absicherung landwirtschaftlicher Betriebe entscheidend sei, um ländliche Familien und Unternehmen vor den Folgen von Klimaphänomenen wie Dürren oder Überschwemmungen zu schützen. Derzeit verwaltet der Versicherungs- und Pensionsfonds-Markt insgesamt über 2,25 Billionen Kwanza an Vermögenswerten und Verbindlichkeiten.

Angesichts der wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung der Landwirtschaft sieht ARSEG in der Versicherung einen Schlüssel zur Stabilität und Resilienz der Branche. Bisher bleibt der Zugang zu Versicherungsleistungen im ländlichen Raum jedoch oft begrenzt. Die Behörde plant daher Maßnahmen zur besseren Integration von Kleinbauern in bestehende Systeme.

Parallel dazu startet am Donnerstag eine neue Ratenzahlungsoption für touristische Dienstleistungen. Das Programm soll Bürgern flexiblere Zahlungsmöglichkeiten für Inlandstourismus bieten und damit die Nachfrage nach lokalen Reiseangeboten ankurbeln. In der ersten Phase erfolgt die Einbindung relevanter Branchenakteure, um das System flächendeckend umzusetzen. Beide Initiativen unterstreichen den Kurs der Regierung, die wirtschaftliche Diversifizierung und den Zugang zu Finanzdienstleistungen auszubauen.

Quellen: AllAfrica – Central Africa