Botswana hat Lesotho 100.000 Dosen des Impfstoffs gegen die Maul- und Klauenseuche (Foot-and-Mouth Disease, FMD) gespendet, um das Nachbarland bei der Bekämpfung der Tierseuche zu unterstützen. Die Spende erfolgt im Rahmen der regionalen Bemühungen zur Eindämmung von FMD-Ausbrüchen, die den Viehbestand und den Agrarhandel in der Region gefährden können.
Die Übergabe fand in Maseru statt und unterstreicht die enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern im Bereich der Tiergesundheit. Botswana, das über ein gut entwickeltes System zur Überwachung und Bekämpfung von Tierkrankheiten verfügt, positioniert sich damit als regionaler Akteur in der seuchenpolitischen Vorsorge. Die Initiative zielt darauf ab, gemeinsame Grenzregionen frei von FMD zu halten und den legalen Handel mit Rindfleisch innerhalb der SADC (Southern African Development Community) zu schützen.
Die Maul- und Klauenseuche ist eine hochansteckende Viruserkrankung bei Huftieren, insbesondere bei Rindern, Schafen und Ziegen. Obwohl sie für Menschen ungefährlich ist, kann sie gravierende wirtschaftliche Folgen haben, da betroffene Länder oft Exportverbote für tierische Produkte erhalten. Durch präventive Impfmaßnahmen wie diese soll die Ausbreitung des Virus verhindert und die Ernährungssicherheit in der Region gestärkt werden.
Quellen: AllAfrica – Southern Africa